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kriebelmuecke-wiese-pferdDie Kriebelmücke und das Sommerekzem bei Pferden

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Aktualisiert am: 30.03.2020

Pferdebesitzer kämpfen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein mit dem Angriff der Kriebelmücken. Der Biss dieser Insekten kann schwere gesundheitliche Folgen für die Tiere haben. Viele Pferde reagieren allergisch auf den Speichel und bilden ein Sommerekzem aus. Das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann gerade für ältere und kranke Tiere lebensgefährlich werden. Peticare hat ein Mittel gefunden, dass den Anflug der Kriebelmücke stoppt und damit die Hauptursache für die Entstehung des Sommerekzems beseitigt. Lesen Sie im folgenden Beitrag alles Wichtige zum Sommerekzem bei Pferden und wie sie es wirksam bekämpfen.

Behandelte Themen in diesem Fachbeitrag:

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Was sind Kriebelmücken und warum sind sie so gefährlich?

Kriebelmücken sind eine besondere Mückenart, die nicht mit der hiesigen Stechmücke vergleichbar ist. Hierzulande gibt es etwa 50 verschiedene Arten der Kriebelmücke. Sie besitzen statt einem Stachel scherenförmige Beißwerkzeuge, mit denen Sie die Haut der Tiere verletzen. Es entsteht ein kleiner Pool mit Blut, den Sie aussagen. Daher wird die Kriebelmücke auch Poolsauger genannt.

Was ist der Unterschied zwischen der Kriebelmücke und anderen Mückenarten?

Bei einer Kriebelmücke handelt es sich um ein fliegen artiges Insekt, das auch optisch viel mit einer Fliege gemein hat. Während andere Mückenarten mit einem Stachel in die Haut stechen, ritzen die Kriebelmücken mit ihren Beißwerkzeugen kleine Löcher in die Haut. Sie benötigen das Blut als Eiweißlieferant für Ihre Eier.

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Wie sehen Kriebelmücken aus und woran erkenne ich sie?

Aufgrund der Vielfalt der Arten gibt es auch unterschiedliche Erscheinungsformen der Kriebelmücke. Ihr Hauptmerkmal sind ihre zwei Flügel und ihre Färbung, die von rötlich-gelb bis schwarz ausfallen kann. Hellere Tiere sind meistens Weibchen.
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In welcher Jahreszeit sind Kriebelmücken aktiv?

Die Zeit der Kriebelmücke beginnt schon im Frühjahr. Mitte März sind meistens die ersten Kriebelmücken zu sehen; sie überleben bis in den späten September. Besonders aktiv sind Kriebelmücken in der Dämmerung, das heißt sowohl am frühen Morgen als auch am späteren Abend.

Wo treten Kriebelmücken häufig auf?

Kriebelmücken leben in feuchten Gegenden. Weiden, die in der Nähe feuchter Gebiete und an Waldrändern liegen, sind daher besonders betroffen. Sobald es windiger wird oder Gewässer in größerer Entfernung liegen, sinkt die Überlebenschance der Kriebelmücke. Die Kriebelmücken sind nicht groß und stark genug, um längere Strecken zurückzulegen.

Warum sind Kriebelmücken für Pferde so gefährlich?

Die Kriebelmücke erzeugt mit ihren Beißwerkzeugen eine Wunde, in die sie ein Speichelsekret absondert. Dieses Sekret dient als Blutverdünner, damit die Kriebelmücke das Blut später besser aussaugen kann. Das Sekret löst im Körper eine Histamin-Ausschüttung aus, die wiederum allergische Reaktionen und Juckreiz verursacht. Wird ein Pferd massenhaft von Kriebelmücken gestochen, kann dies sogar zum Tod führen.

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Die häufigsten Folgen eines Kriebelmücken-Bisses:

  • Sommerekzem
  • Juckreiz
  • Hautirritation
  • Pseudoallergische Reaktionen
  • Unkontrollierte Fluchtversuche
  • Herz-Kreislauf Versagen

Wie sieht der Biss einer Kriebelmücke aus?

Der Biss der Kriebelmücke macht sich zunächst kaum bemerkbar. Es entsteht ein kleiner Blutpunkt, der für den Pferdehalter auf den ersten Blick kaum sichtbar ist. Die Bissstellen beginnen zu jucken und zu schmerzen, es bilden sich nach einigen Tagen die typischen Schwellungen. Daraus entsteht später ein erbsengroßes Knötchen und eitrige Bläschen, die zu jucken beginnen.

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Wie können Pferdehalter Bisse der Kriebelmücke richtig versorgen?

Hat eine Kriebelmücke das Tier gebissen, dann sollte die Bisswunde schnellstmöglich versorgt werden. Oft hilft eine Kühlung mit Eis und eine Desinfektion der betroffenen Stelle. Wenn Sie bemerken, dass das Tier körperliche Reaktionen wie Schmerzen und Fieber zeigt, sollte der Tierarzt gerufen werden. Durch die Gabe von Antibiotika können lebensbedrohliche Reaktionen des Kreislaufs verhindert werden.

Wie entsteht das Sommerekzem?

Die Kriebelmücke gehört zu den Hauptauslösern für die Entstehung des Sommerekzems. Nach dem Biss der Kriebelmücke setzt der Juckreiz beim Tier ein und es beginnt sich an Bäumen, Zäunen oder der Stallwand zu scheuern. Dadurch bilden sich offene Stellen, die Haare fallen aus, die Wunde entzündet sich und eitert. In der Folge entsteht das Sommerekzem beim Pferd.

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Genau diese offenen Stellen sind eine wahre Einladung für Kriebelmücken. Sie setzen sich auf die Wunde, sondern erneut das allergieauslösende Sekret ab und erzeugen dadurch wieder allergische Reaktionen.

Welche Tiere können an einem Sommerekzem erkranken?

Das durch den Biss der Kriebelmücke ausgelöste Sommerekzem kann bei vielen Tieren auftreten. Es kann Ponys und Pferde ganz unterschiedlicher Rassen treffen. Besonders häufig betroffen sind nordische und robuste Pferderassen wie die Isländer, die Friesen oder die Norweger. In ihren Herkunftsregionen gibt es naturgemäß kaum Gnitzen oder Kriebelmücken, sodass sie evolutionsbedingt anfälliger dafür sind.

Wird die Anfälligkeit für das Sommerekzem vererbt?

Ja, es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass die Anfälligkeit für das Sommerekzem weitervererbt werden kann. Wissenschaftler haben ein Gen identifiziert, dessen homozygote Träger ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen auf den Speichel der Kriebelmücke zeigen. Allerdings besteht auch dann noch keine Garantie, dass auch die nächste Generation tatsächlich ein Sommerekzem ausbilden wird. Nur wenn die genetische Veranlagung da ist und das Pferd typische Symptome eines Sommerekzems zeigt, dann leidet das Tier tatsächlich an einem Sommerekzem. In jedem Fall sollten Pferdehalter wachsamer sein, wenn auch die Stute bereits an einem Sommerekzem erkrankt ist.

Das sind die häufigsten Symptome des Sommerekzems

Die ersten Anzeichen eines Sommerekzems sind unspezifisch. Das Pferd ist aufgrund des starken Juckreizes unruhig. Es schlägt mit dem Schwanz um sich, um die Kriebelmücken zu vertreiben. Später kommen spezifischere Symptome hinzu, die eindeutig auf ein Sommerekzem zurückzuführen sind.

  • Hautausschlag
  • Haarlose, runde Stellen
  • Hautverdickungen
  • Verkrustungen
  • Offene Hautstellen
  • Nässende, eiternde Wunden

Was hilft gegen das Sommerekzem beim Pferd?

Aufgrund der Gefahren, die von der Kriebelmücke ausgehen, sind viele Pferdehalter verzweifelt auf der Suche nach Lösungen. Lesen Sie an dieser Stelle, was Sie gegen den Biss der Kriebelmücke tun können und wie Sie die Entstehung des gefürchteten Sommerekzems vermeiden.

Reduzierte Weidezeiten der Tiere

Da Kriebelmücken vor allem in der Dämmerungszeit aktiv sind, vermeiden Pferdehalter diese Zeiten als Weidezeiten. Diese Maßnahme hat meistens nur mäßigen Erfolg, denn die Kriebelmücken sind trotzdem den ganzen Tag über aktiv.

Die Wahl der richtigen Weide

Es kann auch sinnvoll sein, Weiden in der Nähe von Wasserstellen nach Möglichkeit zu vermeiden.

Eiweißarme Fütterung

Die Kriebelmücken haben es vor allem auf das Eiweiß im Pferdeblut abgesehen. Daher kann es helfen, die Tiere eiweißarm zu ernähren, damit sie weniger attraktiv sind für die Poolsauger. Insbesondere Ekzemerpferde sollten kein zusätzliches Eiweiß durch Kraftfutter bekommen.

Helfen Hausmittel gegen das Sommerekzem beim Pferd?

Um schwere Chemie insbesondere bei Fohlen, trächtigen Stuten und altersschwachen Tieren zu vermeiden, setzen viele Pferdehalter auf Hausmittel. Melkfett soll den Juckreiz lindern, Penaten Creme beruhigt die Haut und Ringelblumensalbe fördert die Wundheilung und hemmt Entzündungen. Auch Heilerde und Zinksalbe kann bei Sommerekzemen eingesetzt werden.

Diese Mittel haben aber alle einen entscheidenden Nachteil: Sie helfen erst dann, wenn die Kriebelmücke bereits zugebissen hat und ein Sommerekzem entstanden ist. Daher setzen die Lösungen von peticare bereits viel früher an und verhindern die Entstehung des Sommerekzems.

Die Lösungen von Peticare gegen Kriebelmücken und das Sommerekzem beim Pferd

Peticare hat sich intensiv mit der Problematik beschäftigt und wirksame Mittel gegen den Anflug der Kriebelmücke und die Entstehung des Sommerekzems entwickelt. Diese Mittel wurden alle aus natürlichen Inhaltsstoffen gefertigt und sind daher vollkommen ungefährlich auch für Jungtiere und ältere Pferde.

Lösung 1: Kriebelmücken Anflug stoppen mit petAnimal Protect 2001

Bei diesem Spray handelt es sich um ein hochwirksames Premium-Produkt auf voll biologischer Basis. Es ist vollkommen geruchslos und sorgt durch biochemische Botenstoffe für eine sichere Abwehr der Kriebelmücke. Das Produkt wirkt gegen alle Kriebelmücken und Gnitzen und bietet einen Langzeitschutz von bis zu 24 Stunden.

Bei diesem Produkt kommt das Peticare Release System zum Tragen. Die Wirkstoffe werden in eine hauchdünne Schicht eingelagert und werden verzögert freigesetzt. Enthalten ist unter anderem ein biochemisches Pheromon, das wie ein Alarmsignal auf die Kriebelmücke wirkt. Nach der Wahrnehmung dieses Pheromons stoppt die Kriebelmücke ihren Anflug – dadurch wird der Biss der Kriebelmücke und dadurch auch die Entstehung des Sommerekzems verhindert. Das Mittel ist sehr sparsam und ergiebig. Es wird alle 8 bis 24 Stunden auf etwa 7 Spots aufgetragen.




Tipp:
Für Pferde, die keine Sprays vertragen, bieten wir den Roll-On Stift petAnimal Protect 2011 für Pferde an. Das ist, die beste Alternative für scheue und nervöse Pferde.




Lösung 2: Ekzempflege bei bereits entstandenem Sommerekzem

Dieses Ekzemmittel stoppt den Juckreiz, der durch den Biss der Kriebelmücke entsteht. Dadurch wird verhindert, dass sich das Pferd scheuert und offene Wunden entstehen. Die hochwirksame Bio-Rezeptur wirkt gegen entzündete Hautreaktionen wie Rötungen, Schwellungen, Verdickungen, Nässen und trockene Haut. Die spezielle Pflegeformel schützt die geschädigte Haut der Pferde nachhaltig vor dem gefährlichen mikrobiellen und bakteriellen Befall. Der Juckreiz wird sofort gestoppt, ohne dass Cortison oder Antibiotika zum Einsatz kommen müssen.

Auch bei der Ekzempflege handelt es sich um ein Retardpräparat mit einer verzögerten Wirkstoff-Freisetzung. Das Mittel erzeugt eine sehr dünne, poröse und homogene Schicht auf der Haut, in der natürliche Wirkstoffe enthalten sind. Daher ist das Mittel auch für Jungtiere und trächtige Stuten geeignet. Auch das Abschlecken des Mittels ist vollkommen unbedenklich.




Lösung 3: Schorf- und Wundsalbe zur Behandlung des Sommerekzems

Durch das Sommerekzem können Verkrustungen und Schorf entstehen. Die Schorfsalbe unterstützt den natürlichen Heilungsprozess und wirkt sich positiv auf eine narbenfreie Heilung aus. Durch die desinfizierende Wirkung wird die Wunde außerdem nachhaltig vor Bakterien geschützt. Die Zellgeneration wird angeregt und das Fell wächst wieder.

Fazit: Sommerekzem durch Kriebelmücken: das hilft wirklich

Das Sommerekzem ist anders als ein Mückenstich eine ernst zu nehmende Erkrankung des Pferdes, das schwere gesundheitliche Schäden verursachen kann. Umso wichtiger ist es, nach prophylaktischen Lösungen zu suchen, die die Entstehung des Sommerekzems verhindern können. Peticare hat mit dem Anflugstopp für Kriebelmücken ein wirksames Produkt entwickelt, das bereits die Ursache des Sommerekzems bekämpft: den Biss der Kriebelmücke. Durch eingelagerte Botenstoffe nimmt die Kriebelmücke das Pferd als Gefahr wahr und stoppt den Anflug. Der Biss der Kriebelmücke und die Entstehung eines Sommerekzems können dadurch wirksam verhindert werden.

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